Bericht des General Anzeigers zur Filmdokumentation „WunderWald“

von Sebastian Ramm

Glasfachschüler aus Rheinbach erobern Filmfestivals

Rheinbach. Ein Team der Rheinbacher Glasfachschule drehte im Hambacher Forst und im Kottenforst einen Dokumentarstreifen über Klimaschutz, der unter die Haut geht. Konrad Beikircher konnten sie als Sprecher gewinnen.
Von Mario Quadt, 16.02.2018

Etwas fürs Leben haben die Mädchen und Jungen der Rheinbacher Glasfachschule bereits vor ihrem Abschluss gelernt: „Sich nicht abwimmeln lassen“, gibt Berufsschullehrer Bernd Siering ihnen mit auf den Weg. Ausgerechnet an Kabarettist Konrad Beikircher erproben seine Schüler die gewonnene Erkenntnis. Mit Erfolg: Den in Bad Godesberg lebenden Gralshüter des rheinischen Idioms können die angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten als Sprecher ihren eindrucksvollen Dokumentarstreifens „Wunderwald“ gewinnen – ein Film, der unter die Haut geht.

Bis zu drei Kameras sind auf Beikircher gerichtet, als das Team einen Drehtag im Kottenforst ansetzt. Die Fülle an Perspektiven und die Schnelligkeit der Schnitte rauben dem Betrachter den Atem. Jede Sekunde des 40 Minuten langen Werks ist ein Appell, Anliegen wie den Klimaschutz nicht arglos aufzuschieben. „Der Film hat Format“, findet Siering, der auch als Filmproduzent und Kameramann arbeitet, im Gespräch mit dem GA.

Was als Schülerprojekt begonnen hat, erlangt dank des Enthusiasmus des zehnköpfigen Drehteams im Laufe der Dreharbeiten eine ungeheure Dynamik. Der Film, der am Samstag, 17. Februar, in der Beueler Brotfabrik so etwas wie Weltpremiere feiert, ist bereits bei verschiedenen Filmfestivals eingereicht. Ein Kino in Hamburg habe schon vor der Erstveröffentlichung Interesse bekundet, den Streifen ins Programm aufzunehmen, berichtet der 63-Jährige.

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